Vertrauliche Briefe, Papiere und Unterlagen
Wer kennt es nicht? – Die Bank schickt uns ein Angebot über einen neuen Kredit, die Versicherung eine Mahnung für eine versäumte Zahlung oder ein Versandhaus schickt uns einen neuen Katalog mit persönlicher Adressierung. Oft landen diese Schreiben nach einmaligem Lesen unbedacht in die Mülltonne. Kaum einer denkt daran, dass sich auf den Schreiben auch vertrauliche Daten befinden. Kontonummern, Adressen, Mitgliedschaftsdaten, Kundennummern, Zugangsdaten und Bankgeheimnisse. Das sind alles Informationen die wir nicht einmal den besten Freunden anvertrauen würden. Doch wir werfen sie unbedacht in den Müll. Es kommt nicht häufig vor, dass der Müll nach solchen Informationen durchsucht wird. Trotzdem birgt dies ein enormes Risiko. Diese Daten sind für kriminelle, die sich auf Betrug oder andere Maschenschaften spezialisiert haben, ein gefundenen Fressen. Darum ist es empfehlenswert sich für solche Briefe einen Aktenvernichter anzulegen. Diese kosten im Bürowarenfachgeschäft oder Discounter zwischen 20 und 45 Euro. Eine Investition die sich lohnt und die im Zweifelsfall auch viel Ärger ersparen kann. Ein weiterer, häufig begangener Fehler, tritt in vielen in Bankfilialen auf. Beim ziehen der Kontoauszüge werden oft nicht alle Seiten mitgenommen, sondern in den daneben stehenden Mülleimer geworfen. Auch dies birgt ein Risiko! Nicht nur das Bankgeheimnisse, wie Guthaben oder Schulden, werden für Fremde bekanntgegeben, sondern auch Kontonummer und Namen. Zusammenfassend ist zu sagen, dass man vertrauliche Informationen stets bedacht entsorgen sollte.


[...] diesen Angriff gibt es sogar einen eigenen Begriff “Dumpster Diving“, ist nichts wirklich neues. In fast jedem Tätigkeitsbericht unseres [...]